Tag-Archiv für » Tim Burton «

Retro: FRANKENWEENIE (1984)

Dienstag, 16. März 2010 21:44

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Zwischen Tim Burton und der Disney wollte der Funke einfach nicht überspringen. Die Zusammenarbeit zwischen dem künstlerisch hochbegabten Jüngling und  dem weltweit größten Zeichentrickproduzenten erwies sich in gleich mehrfacher Hin- sicht als kompliziert, weil der düster-schräge Stil Tim Burtons so gar nicht mit den verkitschten, liebenswerten und farbenfrohen Entwürfen der Disney-Zeichner har- monisieren wollte. Dem Eigensinn Burtons stand dennoch sein großes Talent und sein künstlerisches Verständnis gegenüber, weswegen man der Umsetzung eines expressionistischen, an die trashigen Universal-Horror- und Monsterfilme der 1950er Jahre angelehnten, sechsminütigen Stop-Motion-Films zustimmte. […]

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Retro: VINCENT (1982)

Donnerstag, 11. März 2010 21:25

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Vieles, was Tim Burton in seinen 1982 erschienenen Kurzfilm „Vincent“ packte,  wird sich in seinen nachfolgenden Werken wiederholen und selbstreferenzieren. Der gebürtige Kalifornier nämlich gibt mit seinem fast sechsminütigen Puppenfilm - ein gelungener Mix aus Stop-Motion und Zeichentrick – einen Vorgeschmack auf den außergewöhnlichen Stil und die fantastisch-schräge Bilderwelt eines seltsam-eigenwilligen Künstlers. […]

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Film der Woche: SWEENEY TODD

Sonntag, 7. März 2010 16:00

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Sonnntag, 14.03., 23:40 Uhr, Pro7 - SWEENEY TODD

At last! My arm is complete again!

Tim Burton. Stephen Sondheim. Johnny Depp. Dante Ferretti.

Die anderen TV-Tipps der kommenden Woche findet ihr, wie angekündigt, hier.

Reviews: Rajko , Flo Lieb , C.H.

Weitere Filmtipps: Zeitverschwender, Kino, TV & Co, Blockbuster-Entertainment, Künstliche Welten

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Kino: ALICE IN WONDERLAND (2010)

Samstag, 6. März 2010 12:46

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Das Kino des Tim Burton ist ein Kino des Fantastischen, des Sonderbaren, des Schrägen, ein Kino, das sich vor allem für die Abtrünnigen, die Außenseiter und die Andersartigen interessiert. Die märchenhaften Geschichten, die es erzählt, erzäh- len immer auch etwas über Burton und das Kino selbst, über die cineastischen und popkulturellen Vorlieben und Erinnerungen eines „seltsamen Jungen“, eines Weirdo, eines Sonderlings, aus dem längst ein gestandener und verheirateter Mann geworden ist. […]

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Essay: Die cineastischen Nuller-Jahre

Donnerstag, 31. Dezember 2009 0:05

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Es geht schon in Ordnung, wenn “Der Spiegel” die jetzt auslaufende Dekade als “verlorenes Jahrzehnt” bezeichnet. Zumindest in einem gesellschaftspolitischen und kulturhistorischen Sinn mag das durchaus zutreffen. Die Bestandsaufnahme der so genannten “Nuller-Jahre” ist indes in vielerlei Hinsicht kein erfreulicher An- blick und sie beweist, dass der Mensch nicht nur apathisch dabei zusieht, wie er vorsätzlich Fehler begeht, schlimmer noch, er lernt nicht dazu und begeht sie ein weiteres Mal. Die Weltwirtschaftskrise untermauert diese These gleich in mehr- facher Hinsicht. Während die Regierungen und Zentralbanken dieser Welt die geplatzten Finanzblasen zu schließen versuchen, indem sie die Märkte und Börsen mit Finanzspritzen, Konjunkturpaketen und Staatssubventionen versorgen, ent- steht das oben beschriebene Paradoxon. Anstatt aus den Fehlern zu lernen, wächst die Gier nach Geld so wie sie zu Beginn der Weltwirtschaftskrise von der Gesellschaft verdammt wurde. Die Banker und Manager, die eigentlich aufgrund ihres Verschuldens als die Verlierer der Krise zu verstehen sein sollten, zocken wieder maßlos, spekulieren, und sie werden sich abermals verschätzen. […]

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Essay: YOU ARE NOT WELCOME

Montag, 21. Dezember 2009 21:27

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Das Kino versteht den Extraterrestrischen, den Außerirdischen, mit wenigen Aus- nahmen, von denen Steven Spielbergs „E.T.“ die bekannteste ist, zumeist als fremdartige Bedrohung, als Weltenvernichter, Menschheitszerstörer oder feindse- ligen Imperialisten. Spielbergs Alien-Film über den wohl menschlichsten aller Aus- serirdischen verkehrte das Alien-Mensch-Verständnis ins Gegenteil: Nicht der weit gereiste Unbekannte verkörpert das personifizierte Böse, das Unheil in Gestalt von experimentiergeilen Wissenschaftlern geht von den Menschen aus. Am Ende dieses 80er-Jahre-Genreklassikers ist alles wieder in Ordnung: E.T. kehrt nach Hause zurück und verschwindet. Ein guter Gastgeber scheint der Homo sapiens also nicht zu sein. Das hat unter anderem folgenden Grund: Nicht selten musste der Alien als Allegorie herhalten, als Sinnbild für den amerikanischen Feind. Wäh- rend des Kalten Krieges hieß dieser Russland. Ein Angriff aus dem All, das bedeu- tete nichts anderes als ein Präventivschlag der Kommunisten. […]

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Retro: EDWARD SCISSORHANDS (1990)

Donnerstag, 3. September 2009 21:07

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Wenn es einen Ort gibt, der selbstreflektierte Lebenserfahrungen verarbeiten und zum Ausdruck bringen kann, dann ist das, unter anderem, das Kino, weil die Bilder, die es projiziert und erschafft, auf vielen verschiedenen Ebenen funk- tionieren können, und weil die narrativen und visuellen Möglichkeiten des (Erzähl-) Kinos fast grenzenlos erscheinen. Tim Burton kennt das Kino, seine Funktionsweisen als Projektionsfläche und seine Möglichkeiten Geschichten zu erzählen, mögen sie noch so fantastisch sein. Die Sichtung eines Burton-Films ist vergleichbar mit dem Bewundern eines polyvalenten Kunstwerks, dessen nach- haltiger Eindruck nicht nur seiner prachtvollen Schönheit wegen entsteht, sondern weil es bei genauerer Betrachtung eine interpretatorische Sichtweise eröffnet, wie die meisten Burton-Filme eben, die einen autobiographischen Subtext besitzen, bei dem er entweder Emotionen seines eigenen Lebens oder aber ästhetische Erinnerungen aus Film, Fernsehen, Literatur oder der Mythologie verarbeitet. […]

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Film der Woche: MARS ATTACKS!

Sonntag, 14. Juni 2009 17:53

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Samstag, 20.06., 20.15 Uhr, RTL II - MARS ATTACKS!

Zu Tim Burtons herrlich skurriler Alien-Science-Fiction-B-Movie-Hommage Mars Attacks! wird es demnächst eine ausführliche Rezension geben. Bis dahin: An- schauen und Wissenslücke schließen. Schönes Wochendende noch.

Thema: TV-Tipps | Kommentare (0) | Autor: Kaiser_Soze

Magic Moments: SWEENEY TODD

Mittwoch, 13. Mai 2009 18:09

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These are my friends.
See how they glisten.
See this one shine…
How he smiles in the light.
My friend.
My faithful friend…
Speak to me friend.
Whisper…
I’ll listen.
I know, I know you’ve been locked
out of sight
all these years, like me
My friend…
well I’ve come home to find you waiting.
Home, and we’re together!
And we’ll do wonders.
Won’t we?
You there, my friend?

[…]

- Helena Bonham Carter alias Mrs. Lovett and Johnny Depp alias Sweeney Todd in Tim Burtons Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street

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Retro: BATMAN RETURNS (1992)

Freitag, 20. Februar 2009 18:03

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Tim Burton besaß nie wirklich die Kontrolle über seinen ersten Batman-Film. Unerwartete Drehbuchänderungen inmitten der Produktion, spontane personelle Veränderungen und Meinungsverschiedenheiten bezüglich fundamentaler Entscheidungen zwischen Burton und Warner machten ihm seinerzeit zu schaffen. Ohnehin stand das Millionen-Projekt schon vor Drehbeginn unter keinem guten Stern, weil Burtons Vision eines düsteren, eines tiefgründigen Batman-Films nicht im Einklang mit Warners ökonomischen Intentionen war. Denn Batman sollte nicht nur einen Mythos wiederbeleben, den der trashig-campige Vorgänger aus den 60er Jahren zerstörte, indem er Batman zur popkulturellen Figur verklärte und die Ambivalenz dieses Charakters außen vor ließ, der Film sollte auch neue Maßstäbe bezüglich spiraler Marketingkampagnen setzen. So wurde das Projekt nicht nur durch eine intermediale Großvermarktung, sondern auch dank eines viel- schichtigen und breit gefächerten Merchandisings zu einem beispiellosen Mega-Konzept aufgeblasen. Und ja, die Rechnung ging auf: Warner Bros. füllte sich nicht nur mit einem 250 Millionen Dollar-Einspielergebnis die Taschen, vor allem durch Merchandise-Artikel (T-Shirts, Spielzeug, Poster etc.) verdiente sich das Major-Label ein goldenes Näschen. […]

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