Tag-Archiv für » Sean Connery «

Retro: THE UNTOUCHABLES (1987)

Montag, 12. Oktober 2009 17:58

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Der klassische Kampf zwischen Gut und Böse ist ebenso ein Kampf des Kinos, der schon unzählige Male ausgetragen wurde. Verlieren heißt hier nicht selten Ster- ben. Das Western-Genre trieb dieses tödliche Oppositionsspielchen auf ihre Spitze. Die Fronten waren geklärt, die Grenzen definiert und wer nicht schnell genug zieht, der stirbt. Sergio Leone sprengte diese Grenzen. Das Todesspiel blieb dasselbe. Die Regeln unverändert. Nur die konventionelle Schwarz-Weiß- Dramaturgie, sprich das Gut-Gegen-Böse-Spielchen, ersetzte man gegen kom- plexe Beziehungsgeflechte, in der klar definierte Helden und Bösewichte kaum oder gar nicht auszumachen sind. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (1) | Autor: Kaiser_Soze

Film der Woche: MARNIE

Sonntag, 10. Mai 2009 15:05

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Sonntag, 17.05., 00:00 Uhr, BR - MARNIE

Marnie. Attraktiv. Emotionslos. Kriminelle Energie. Diebin. Indirekte Rache. Klepto- manin. Frigidität. Phobien. Neurosen. Rot. Schock. Trauma. Persönlichkeits- störung. Schizoid. Geheimnis. Hitchcock-Blondine. Tippi Hedren. Mark Rutland. Unternehmer. Persönlichkeitsstörung. Fetischistische Liebe. Sean Connery. Er- pressung. Ehe. Selbstmordversuch. Gefühlskälte. Marnies Verhalten. Rutlands Verhalten. Aufklärung ihres Traumas. Marnie. 1964. Romanverfilmung. Winston Graham. Psycho-Thriller. Psychoanalyse á la Alfred Hitchcock. Großartiger Score. Bernard Herrmann.

Thema: TV-Tipps | Kommentare (1) | Autor: Kaiser_Soze

Retro: INDIANA JONES…

Freitag, 6. Juni 2008 14:50

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… and the Last Crusade (1989)

Bereits die signifikante Anfangssequenz macht deutlich, dass Steven Spielberg und George Lucas mehr im Sinne haben, als nur ein weiteres klassisches Indiana Jones-Abenteuer zu erzählen. Sie eifern nach mehr, wollen ihrem Helden Substanz und Tiefe verleihen, ihn dem Publikum näher bringen. Sie zeigen zu Beginn nicht etwa den erwachsenen Indiana Jones, vorerst mit dem Rücken zur Kamera, nein, es ist der junge Indy (River Phoenix), nicht älter als 13 Jahre, der hier in Szene gesetzt wird, der mit seiner Pfadfindergruppe in der Prärie Uthas galoppiert, und, der zwielichtigen Schatzräubern das begehrenswerte “Kreuz von Coronado” entnimmt, um es dorthin zu bringen, wo es seiner Meinung nach hingehört: in ein Museum. Bereits dieser simple Prolog erklärt kundigen Fans, dass Indiana Jones schon immer ein Jäger verlorener Schätze ist, einer, der sich schon seit jeher für archaische Reliquien interessiert, dem es aber nicht wichtig ist, diese Artefakte zu besitzen, sondern diese zu wahren. Und diese Einführung erzählt nicht nur, sie verweist auch, und zwar auf die ersten beiden Teile des Franchise, ebenso wie auf Indys Einstellung zu seinen Expeditionen: Er ist kein Bücherwurm, gewiss nicht, sondern ein Mann der Tat, der ironischer Weise etwas später im Film behauptet, dass der Erfolg einer Schatzsuche zu großen Stücken in der Bibliothek bestimmt wird. Wer Indiana Jones allerdings kennt, der wird wissen, dass das kein ernst gemeintes Statement eines so beispiellosen Abenteurers sein kann. Es ist wohl eher eine Behauptung, die Indys Vater hätte aussprechen können, ein Akademiker, kein Freund der Praxis also, der sein ganzes Leben auf der Suche nach dem Heiligen Gral ist. Und ja, in Indiana Jones and the Last Crusade lernt man ihn erstmals kennen, diesen Dr. Henry Jones sr. (Sean Connery), der von seinem “Junior” nur mit “Sir” angesprochen wird, was wohl auf deren distanziertes Verhältnis zurückzuführen ist. Und trotzdem, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, beide, so schlecht sie sich kennen, so haben sie doch vieles gemeinsam. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (14) | Autor: Kaiser_Soze