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Kino: INCEPTION (2010)

Dienstag, 3. August 2010 2:21

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In regelmäßigen Abständen hinterfragt die „Traumfabrik“ die Realität. Ist die Wirklichkeit das, was wir bewusst wahrnehmen, oder ist sie etwas Illusorisches, ein Trugbild oder eine Täuschung etwa? Eigentlich paradox, dass ausgerechnet das Kino, das seit jeher die Realität oder zumindest ein (fiktionales) Abbild ihrer nachzuahmen versucht, und selbst stets nur ein fiktives Produkt geistiger Ausdruckskraft bleibt, die Frage nach der Wirklichkeit stellt. [...]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (6) | Autor: Anthony

Review: G.I. JOE: THE RISE…

Mittwoch, 16. Dezember 2009 19:05

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… of Cobra (2009)

Schon seit Jahren arbeitete man an einer Kinoadaption der in den USA beliebten, in Europa eher unbekannten Spielzeugserie „G.I. Joe“ um eine gleichnamige militant-militärische US-Spezialeinheit. Das Projekt nahm zu Beginn dieses Jahrzehnts konkrete Züge an, geriet mit den kriegerischen Interventionen der USA in Irak allerdings ins Stocken, weil der Zeitpunkt einer Filmveröffentlichung mit dem Titel „G.I. Joe“ (zumeist eine abwertende Bezeichnung für einen G.I., einen amerikanischen Soldaten) schlechter nicht sein konnte. Erst mit dem erfolgreichen Einspielergebnis des ersten „Transformers“-Films sollte die Produktion so schnell wie möglich vorangetrieben werden. Die Paramount und der Spielzeughersteller Hasbro kollaborieren demnach zum zweiten Mal miteinander (das Sequel zu Bays maßloser Zerstörungsorgie ausgenommen). Und zum zweiten Mal erweißt sich diese Zusammenarbeit zwar als äußerst wirtschaftlich, künstlerisch hingegen entsteht ein mehr als nur bescheidenes Stück Film. Ohnehin gleichen sich die einfältigen, effekthascherischen Intentionen der „Transformers“-Werke und die des „G.I. Joe“-Films: Es geht um Militär-Explosions-Action, heiße Miezen in engen Outfits und infantilem Destruktionswahnsinn. Das pathetische und konstruierte Drehbuch klappert obendrein alle Genreklischees ab: Vom geldgeilen Planetenterroristen bis hin zur scheinbar unbesiegbaren Supergeheimtruppe, die im Verborgenen selbstlos gegen die Feinde dieser Welt reagiert. Ursache und Plotbeschleuniger ist, wie auch bei den „Transformers“, ein klassischer MacGuffin: Ein Waffenhändler verkauft vier auf der Nanotechnologie basierende hoch gefährliche Raketensprengköpfe an die NATO und die US-Armee, und versucht dabei beide Parteien gegeneinander auszuspielen. Die Konventionen des Genres sind also schnell erreicht, wenn einmal mehr die Guten gegen die Bösen antreten, um Schlimmeres zu verhindern. Für die Michael Bay-Fans unter uns mag das ja schwer unterhaltsam sein, der Rest sollte um diesen impertinenten, auf Werbeclipästhetik getrimmten und Zielgruppengerichteten Massenverblödungsfilm einen großen Bogen machen.

Thema: Kurzreviews | Kommentare (0) | Autor: Anthony