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Filmanalyse: VERTIGO (1958)

Mittwoch, 1. September 2010 22:56

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Der „Schwindel“ von „Vertigo“ irritierte das Publikum bei der Weltpremiere im Jahr 1958. Was Alfred Hitchcock da Mysteriöses von sich gab, verstand nicht einmal die zeitgenössische Kritik. Ehe man die Komplexität und Bedeutung dieses Meister- werks begreifen und zuordnen konnte, verschwand der Film für Jahrzehnte. Hitchcock, ebenso ein Virtuose der Selbstvermarktung, machte die Filmrechte zum Teil seines Erbes und beschwor damit einen Mythos herauf. Als „einer von fünf verschollenen Hitchcocks“ wurde „Vertigo“ 1984, ein Jahr nach dem Ableben des Altmeisters, wiederaufgeführt. Heute zählt der wohl autobiografischste Film des Briten zu den besten Filmen aller Zeiten. […]

Thema: Filmanalysen, Filmkritiken | Kommentare (1) | Autor: Kaiser_Soze

Retro: ROPE (1948)

Dienstag, 17. März 2009 21:25

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Der Experimentalfilm Rope markiert nicht nur Alfred Hitchcocks ersten Farbfilm, erstmals distanziert sich der master of suspense von der klassischen Filmmontage. Er bezeichnete seinen Versuch, einen Film mit nur einer Kameraeinstellung in Echtzeit zu drehen, als „idiotisch“, weil es den Möglichkeiten und dem großen Potential, eine Geschichte visuell zu erzählen, widerspreche. Trotz Hitchcocks Enttäuschung über dieses Experiment zählt Rope zu den wichtigen Werken des Regisseurs, unter anderem weil er seine Meinung gegenüber der klassischen Montage festigte, weil Hitchcock erstmals Bekanntschaft mit dem Technicolor-Verfahren, also dem Drehen eines Farbfilms, machte und weil es der erste von Hitchcock selbst produzierte Film ist. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (14) | Autor: Kaiser_Soze