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DVD: TALES OF THE BLACK FREIGHTER

Donnerstag, 13. August 2009 14:44

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Zack Snyder wird mit seiner für´s Kino konzipierten Comicadaption Alan Moores Graphic Novel-Epos Watchmen nicht wirklich gerecht. Mit seiner Umsetzung untermauerte er sozusagen die jahrelange These, dass das komplexe und stringente Watchmen-Universum unverfilmbar sei. Selbst wenn man wie Snyder den Film auf zweieinhalb Stunden Leinwandlaufzeit ausweitet, bleibt vieles, das Moore und Illustrator Dave Gibbons in den Comic gepackt haben, auf der Strecke. Es sei allerdings zu konstatieren, dass Snyder durchaus darum bemüht ist, nichts auszulassen, er will dem zwölf-kapiteligen Comic so nahe kommen wie nur möglich. Eigentlich hätte er wissen müssen, dass dieser Versuch, sei er noch so selbstlos, in vielerlei Hinsicht scheitern wird, weil die Diskrepanz zwischen Comic und Film, und den damit verbundenen Möglichkeiten eine Geschichte zu vertiefen und auszuweiten, eben immer noch besteht. Und im Falle Watchmen ist dieser signifikante Medien-Unterschied eben deutlich auszumachen. Um Moores Mikro- kosmos näher zu kommen, um den Film plausibler, komplexer und glaubwürdiger zu gestalten und um die oben genannte Medien-Diskrepanz nahezu auszu- merzen, wurden zwei Bonus-Features in Auftrag gegeben, die im Kontext und der Kombination mit dem Kinofilm tatsächlich den Zweck erfüllen, die Lücken, die das Skript der Comicadaption machen musste und so hinterließ, zu schließen. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (6) | Autor: Kaiser_Soze

Kino: WATCHMEN (2009)

Sonntag, 15. März 2009 16:24

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1985. Die symbolische Uhr, die einen voraussichtlichen Nuklearangriff zwischen den Vereinigten Staaten Amerikas und der Sowjetunion anzeigt, steht auf fünf Minuten vor zwölf. Der Kalte Krieg scheint endgültig zu eskalieren und eine nukleare Apokalypse nach sich zu ziehen. Schnitt. In Alan Moores Watchmen haben die USA den Vietnamkrieg gewonnen, die Watergate-Affäre hat Nixon nie das politische Rückgrat gebrochen, im Gegenteil, man wählte ihn bereits zum fünften Mal in das Präsidenten-Amt. Schnitt. In den 1940er Jahren haben sich “Selbstjustizler” in kostümierte Schale geworfen, um auf Verbrecherjagd zu gehen. Später schlossen sich diese menschlichen Superhelden zur so genannten “Minutemen“-Vereinigung zusammen. Schnitt. In den 1970er Jahren werden die Vigilanten verboten; ihnen bleibt die Wahl, zurückzutreten oder für die Regierung zu arbeiten. Schnitt. 1985. Der einstige Superheld The Comedian, ein äußerst gewalttätiger Zyniker, der einst für die Regierung arbeitete, wird im Alter von 67 Jahren in seinem Appartement ermordet. Seine Ermordung lässt den ambi- valenten Soziopathen Rohrschach, einer der wenigen  Kostümträger, der noch im Untergrund operiert, an eine Verschwörung gegen die Superhelden glauben. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (20) | Autor: Kaiser_Soze