Waltz: “In Amerika werden Filme…”

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In Amerika werden Filme wie Kunstwerke gemacht und wie Handelsware verkauft. In Deutschland ist es umgekehrt.

- Oscargewinner Christoph Waltz über den Unterschied zwischen der amerikanischen und deutschen Filmindustrie

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Autor: Anthony
Datum: Mittwoch, 10. März 2010 19:52
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6 Kommentare

  1. 1

    Meine volle Zustimmung! ;)

  2. 2

    Waltz wird mir seit letzten Sommer mit jedem Interview unsympathischer. Der Oscargewinn ist dem Tarantino-Speichellecker schon jetzt zu Kopf gestiegen. Bei aller Abneigung zur dt. Filmindustrie – und ich bin gewiss deren ersterer und vorderster Kritiker -, aber Amerika ist nicht gerade der große Hort von Meisterwerken, s. Michael Bay und Konsorten. Aber immerhin hat Waltz’ Oscargewinn eine win-win-Situation beschert. Der gute Österreicher muss keine deutschen Filme mehr drehen, sondern darf im Arthouse-Homeland-America arbeiten und wir sind ihn los. Hat bei Schweiger ja leider nicht geklappt (dammit).

  3. 3

    Schweiger überzeugt mich persönlich nur sehr sehr selten in seinen Rollen und wirklich sympathisch ist er mir auch nicht. Mit Bay hast du aber auch gleich den Tiefpunkt des Anspruchs genannt, wenngleich Bay (leider?) sehr erfolgreich ist. Für mich ist, trotz der Massen an Schrott die dort prodzuiert werden, Hollywood immer noch der erfolgreichste Ursprung auch anspruchsvoller Filme, die ich ohne Zweifel als Kunstwerke bezeichnen würde.
    Und wenn wir schon bei Schrott sind. Ich möchte nur mal das Wort “Bollywood” in den Raum werfen ;)

  4. 4

    Flos Aussage kann ich getrost unterschreiben. Waltz ist seit dem IB-Erfolg ein arroganter Sack geworden – man beachte nur einmal dessen abgehobene Interviews. Warum ist er nicht früher nach Amerika gegangen? Hätte ja nicht 20 Jahre lang in Deutschland arbeiten müssen.

    Und als ich las, dass in Amerika Filme wie Kunstwerke gemacht werden, musste ich herzhaft lachen. Mit wem hat er denn zusammengearbeitet? Mit einem einzigen Regisseur, Tarantino. Bei dem trifft das vielleicht zu, aber wenn Waltz in 1 oder 2 Jahren auf den Boden der Realität zurückkomt und nur noch als Standardpsycho in B-Thrillern gebucht wird, wird er seine Meinung vielleicht revidieren. In Hollywood werden, sicherlich wie in keinem anderen Land,die meisten Filme nur als Handelsware angesehen. Aber von seinem hohen Ross aus hat er das sicherlich noch nicht erkannt.

  5. 5

    Das Zitat ist zudem absoluter Schwachsinn.

    Genau wie die Oscardankesrede von Waltz.

  6. 6

    Mit der Aussage hat er absolut recht!

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