Beiträge vom Februar, 2010

STAR WARS EPISODE I – III…

Mittwoch, 17. Februar 2010 19:03

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Oder: Wie George Lucas noch einmal fett absahnte

Die Wiederbelebung und Extension des größten und erfolgreichsten Science-Fiction-Märchens der Filmgeschichte, genannt: „Star Wars Episode I – Die Dunkle Bedrohung“. Zum ersten und letzten Mal vor nun mehr als zehn Jahren im Kino gesehen. Schon lange ist´s her, ja, seitdem allerdings nie wirklich die Lust bekommen, dem noch einmal eine Chance zu geben. Die Enttäuschung nämlich war groß. Dennoch: Nach der „Fanboys“-Sichtung war das Interesse geweckt, die kommerziellen „Star Wars“-Prequels noch mal anzugehen. Schnell also ins Internet, die „neue“ Trilogie bestellt und rein damit in den Player. Weil ich ja wusste, was mich erwartet (obwohl ich mich kaum an etwas erinnern konnte), blieb die Enttäuschung wie erwartet aus. Die Sichtung machte sogar Spaß, die Trilogie ist durchaus unterhaltsam, aber auf eine, ja, irgendwie trashige Art. Weit entfernt von nostalgischer „Star Wars“-Magie wirkt vor allem die Besetzung ziemlich schräg: Samuel L. Jackson und Liam Neeson ganz schick im Jedi-Outfit wollen nicht so wirklich funktionieren (nur die Portman ist zum dahinschmelzen). Ohnehin fehlt es vor allem der ersten Episode an Glaubwürdigkeit. Und da haben wir uns bei all der Kritik noch nicht einmal dem Inhalt gewidmet. Erwähnenswert, weil tatsächlich großartig, ist hingegen die Musik von John Williams (und ganz vielleicht die wunderbaren Settings, die zumeist leider nicht ihre Computerherkunft leugnen können). Lediglich das actionreiche, großartige und komplexe Finale, “Die Rache der Sith”, das nicht nur inszenatorisch seine beiden Vorgänger in den Schatten stellt, versprüht die Magie von einst. Ansonsten, ja, lieber doch die alten Teile zu schätzen wissen, anschauen und genießen.

Geht das nur mir so?

Thema: Kurzreviews | Kommentare (6) | Autor: Anthony

Review: FANBOYS (2008)

Mittwoch, 10. Februar 2010 22:34

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Nicht ohne Grund trägt der umstrittene Filmproduzent Harvey Weinstein den spitzzüngigen Kosenamen „Harvey Scissorhands“. Der nämlich zerschneidet gerne mal die von ihm produzierten Filme, um sie „kundenfreundlicher“ zu gestalten. Alles, versteht sich, im Sinne der Wirtschaftlichkeit. Dass er dabei den Frust und Zorn der Filmemacher auf sich zieht, scheint ihm gleichgültig zu sein. Da wird selbst vor großen Namen (Martin Scorsese) keinen Halt gemacht. Vor kleinen schon gar nicht. Wenn ihm etwas nicht passt, wird es passend gemacht. Und passend kann in diesem Zusammenhang vermarktbar, ökonomisch und/oder wirtschaftlich bedeuten. Da wird dann, wie im Fall der aberwitzigen „Star Wars“-Hommage „Fanboys“, dann auch gerne mal der Veröffentlichungstermin um ein ganzes Jahr nach hinten verschoben, ganze Szenen umgeschrieben und neu gedreht, bis der Despot zufrieden gestellt ist. Dennoch gilt „Fanboys“ trotz oder gerade wegen der komplizierten Produktionsverhältnisse als regelrechter Kinokassenflop. Und ja, man merkt dem Film an einigen Stellen arg an, unter welchen künstlerischen Differenzen er zu leiden hatte. Bevor Weinstein nämlich die Drehbuchänderungen veranlasste, handelte die Geschichte von einem Krebskranken Teenager, dessen nerdige Freunde, fanatische Star Wars-Jünger, ihm einen letzten Gefallen tun: Bevor es zu spät ist, reisen die Jungs quer durch die Staaten, um auf der legendären George-Lucas-Ranch den Rohschnitt des noch nicht veröffentlichten „Star Wars“-Revivals „Episode I“ zu bestaunen. Diese tragische Ausgangsidee war Weinstein allerdings zu pessimistisch, weshalb sie der Schere fast gänzlich zum Opfer fiel. Im Final Cut hingegen ist die Ursache für diese Reise eine triviale: Die Freunde können die Wartezeit, bis „Episode I“ in den hiesigen Kinos gespielt wird, nicht mehr ertragen und stürzen sich deshalb in ein riskantes Abenteuer. Zugegeben, diese Änderung mag den Film erst einmal nicht schlechter machen. Nur merkt man ihm stets die Unentschlossenheit seiner Macher an. „Fanboys“ ist indes eine durchaus spaßige Komödie, manchmal etwas dämlich und einfältig und in seiner Figurenzeichnung doch sehr klischeehaft und karikativ, und dennoch versetzt mit einigen schönen „Star Wars“-Zitaten, witzigen Querverweisen und überraschenden Cameo-Auftritten. Das macht aus ihm vielleicht keinen guten Film, zumindest aber macht es ihn sympathisch.

Thema: Kurzreviews | Kommentare (7) | Autor: Anthony

Magic Moments: FIGHT CLUB

Dienstag, 9. Februar 2010 23:14

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Trust me, everything´s going to be fine. You met me at a very strange time in my life.

With your feet in the air and your head on the ground
Try this trick and spin it, yeah
Your head will collapse
But there’s nothing in it
And you’ll ask yourself

Where is my mind

- Edward Norton alias The Narrator in David Finchers Fight Club

Thema: Zitate | Kommentare (7) | Autor: Anthony