Beiträge vom Februar, 2010

Film der Woche: BABEL

Sonntag, 28. Februar 2010 20:55

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Montag, 01.03., 23:30 Uhr, HR - BABEL

You understand? We gotta call nine-one-one

Alejandro González Iñárritus. Brad Pitt. Gustavo Santaolalla.

Die anderen TV-Tipps der kommenden Woche findet ihr, wie angekündigt, hier.

Review: Rajko (From Beyond)

Weitere Filmtipps: Zeitverschwender, Kino, TV & Co, Blockbuster-Entertainment, Künstliche Welten

Thema: TV-Tipps | Kommentare (2) | Autor: Kaiser_Soze

Sonntags gibt´s “die Filme der Woche”

Montag, 22. Februar 2010 14:19

Ab sofort wird es jeden Sonntag eine Auflistung der sehenswertesten Filme der jeweils kommenden TV-Woche geben. Zu finden sind die kommentarlosen TV- Tipps hier (siehe Sidebar, rechts unter “Seiten”).  Die Angaben sind ohne Gewähr. Viel Spaß beim Einschalten.

Thema: Sonstiges | Kommentare (11) | Autor: Kaiser_Soze

STAR WARS EPISODE I - III…

Mittwoch, 17. Februar 2010 19:03

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Oder: Wie George Lucas noch einmal fett absahnte

Die Wiederbelebung und Extension des größten und erfolgreichsten Science-Fic- tion-Märchens der Filmgeschichte, genannt: „Star Wars Episode I – Die Dunkle Be- drohung“. Zum ersten und letzten Mal vor nun mehr als zehn Jahren im Kino ge- sehen. Schon lange ist´s her, ja, seitdem allerdings nie wirklich die Lust be- kommen, dem noch einmal eine Chance zu geben. Die Enttäuschung nämlich war groß. Dennoch: Nach der „Fanboys“-Sichtung war das Interesse geweckt, die kommerziellen „Star Wars“-Prequels noch mal anzugehen. Schnell also ins In- ternet, die „neue“ Trilogie bestellt und rein damit in den Player. Weil ich ja wusste, was mich erwartet (obwohl ich mich kaum an etwas erinnern konnte), blieb die Enttäuschung wie erwartet aus. Die Sichtung machte sogar Spaß, die Trilogie ist durchaus unterhaltsam, aber auf eine, ja, irgendwie trashige Art. Weit entfernt von nostalgischer „Star Wars“-Magie wirkt vor allem die Besetzung ziem- lich schräg: Samuel L. Jackson und Liam Neeson ganz schick im Jedi-Outfit wollen nicht so wirklich funktionieren (nur die Portman ist zum dahinschmelzen). Ohnehin fehlt es vor allem  der ersten Episode an Glaubwürdigkeit. Und da haben wir uns bei all der Kritik noch nicht einmal dem Inhalt gewidmet. Erwähnenswert, weil tatsächlich großartig, ist hingegen die Musik von John Williams (und ganz vielleicht die wunderbaren Settings, die zumeist leider nicht ihre Computerherkunft leugnen können). Lediglich das actionreiche, großartige und komplexe Finale, “Die Rache der Sith”, das nicht nur inszenatorisch seine beiden Vorgänger in den Schatten stellt, versprüht die Magie von einst. Ansonsten, ja, lieber doch die alten Teile zu schätzen wissen, anschauen und genießen.

Geht das nur mir so?

Thema: Kurzreviews | Kommentare (6) | Autor: Kaiser_Soze

Review: FANBOYS (2008)

Mittwoch, 10. Februar 2010 22:34

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Nicht ohne Grund trägt der umstrittene Filmproduzent Harvey Weinstein den spitzzüngigen Kosenamen „Harvey Scissorhands“. Der nämlich zerschneidet gerne mal die von ihm produzierten Filme, um sie „kundenfreundlicher“ zu gestalten. Alles, versteht sich, im Sinne der Wirtschaftlichkeit. Dass er dabei des Öfteren den Frust und Zorn der Filmemacher auf sich zieht, scheint ihm gleichgültig zu sein. Da wird selbst vor großen Namen (Martin Scorsese) keinen Halt gemacht. Vor kleinen sowie nicht. Wenn ihm etwas nicht passt, wird es passend gemacht. Und passend kann in diesem Zusammenhang „vermarktbar“, „ökonomisch“ und/oder „wirt- schaftlich“ bedeuten. Da wird dann, wie im Fall der aberwitzigen „Star Wars“- Hommage „Fanboys“, dann auch gerne mal der Veröffentlichungstermin um ein ganzes Jahr nach hinten verschoben, ganze Szenen umgeschrieben und neu gedreht, bis der Despot zufrieden gestellt ist. Dennoch gilt „Fanboys“ trotz oder gerade wegen der komplizierten Produktionsverhältnisse als regelrechter Kino- kassenflop. Und ja, man merkt dem Film an einigen Stellen arg an, unter welchen künstlerischen Differenzen er zu leiden hatte. Bevor Weinstein nämlich die Drehbuchänderungen veranlasste, handelte die Geschichte von einem Krebs- kranken Teenager, dessen nerdige Freunde, fanatische Star Wars-Jünger, ihm einen letzten Gefallen tun: Bevor es zu spät ist, reisen die Jungs quer durch die Staaten hin zur George Lucas-Ranch, um dort den Rohschnitt des noch nicht veröffentlichten „Star Wars“-Revivals „Episode I“ zu bestaunen. Diese tragische Ausgangsidee war Weinstein allerdings zu negativ, weshalb sie der Schere fast gänzlich zum Opfer fiel. Im Final Cut hingegen ist die Ursache für die Reise eine triviale: Die Freunde können die Wartezeit, bis „Episode I“ in den hiesigen Kinos gespielt wird, nicht mehr ertragen und stürzen sich deshalb in ein riskantes Abenteuer. Zugegeben, diese Änderung mag den Film erst einmal nicht schlechter machen. Nur merkt man ihm stets die Unentschlossenheit seiner Macher an. „Fanboys“ ist indes eine durchaus spaßige Komödie, manchmal etwas dämlich und einfältig und in seiner Figurenzeichnung doch sehr klischeehaft und karikativ, und dennoch versetzt mit einigen schönen „Star Wars“-Zitaten, witzigen Querver- weisen und überraschenden Cameo-Auftritten. Das macht aus ihm vielleicht kei- nen guten Film, zumindest aber macht es ihn sympathischer.

Thema: Kurzreviews | Kommentare (7) | Autor: Kaiser_Soze

Magic Moments: FIGHT CLUB

Dienstag, 9. Februar 2010 23:14

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Trust me, everything´s going to be fine. You met me at a very strange time in my life.

With your feet in the air and your head on the ground
Try this trick and spin it, yeah
Your head will collapse
But there’s nothing in it
And you’ll ask yourself

Where is my mind

- Edward Norton alias The Narrator in David Finchers Fight Club

Thema: Zitate | Kommentare (7) | Autor: Kaiser_Soze

Review: THE WRESTLER (2008)

Freitag, 5. Februar 2010 20:27

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Diese Review enthält Spoiler!

In den 1980er Jahren war Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke) ein gefeier- ter Wrestler. Das ist nun schon zwanzig Jahre her. Von dem einst verehrten Idol und erfolgreichen Publikumsliebling ist seitdem nicht mehr viel übrig geblieben. Heute lebt er in einem schäbigen Trailerpark mit dem white trash Amerikas zusam- men. Mit drittklassigen Schaukämpfen und einem unterbezahlten Nebenjob im Su- permarkt hält er sich über Wasser. Zu seiner einzigen Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood), für die er nie wirklich ein Vater gewesen ist, hat er seit Jahren keinen Kontakt. Die einzige Bezugsperson in seinem Leben ist die ambitionierte Stripperin Cassidy (Marisa Tomei), keine richtige Freundin, eher eine unverbind- liche Gesprächspartnerin. Randy ist einsam, ein emotionales, heruntergekomme- nes Wrack. Ein abgestiegener Jemand. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (5) | Autor: Kaiser_Soze