Beiträge vom Oktober, 2009

Magic Moments: E.T. the Extra-Terrestrial

Samstag, 31. Oktober 2009 17:24

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John Williams´ “Escape/Chase/Saying Goodbye”

- Henry Thomas alias Elliott and Tamara De Treaux alias E.T. in Steven Spielbergs E.T. the Extra-Terrestrial

Thema: Zitate | Kommentare (2) | Autor: Kaiser_Soze

DVD: AUDREY HEPBURN…

Mittwoch, 28. Oktober 2009 19:36

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… Muse Collection

Nicht nur als popkulturelle Stilikone oder als unkonservatives Schönheitsideal galt Marilyn Monroe in den 1950er Jahren, in der Zeit ihres Lebens, am Höhepunkt ihrer Schauspielerkarriere, insofern man ihren ominösen Tod, der sie letztendlich unsterblich machte, nicht als solchen zu verstehen mag. Die Monroe ist bis heute ein Phänomen. Sie war keine wirklich überzeugende Akteurin, keine wirklich gute Sängerin. Sie war, und das unterschied sie, anders. Sie wusste sich zur Schau zu stellen, machte üppige Rundungen wieder schön, oder anders: Sie zeigte, wie man sie zu zeigen hat. Umso mehr überrascht es, dass der Monroe die Schau von einer Frau gestohlen wurde, die ja so anders war als sie selbst: Grazil und zerbrechlich, zart und unschuldig, natürlich schön und reizend und so gar nicht um Aufmerksamkeit bemüht wie die Monroe selbst. […]

Thema: Sonstiges | Kommentare (0) | Autor: Kaiser_Soze

TV: Filmtipps der Woche

Sonntag, 25. Oktober 2009 15:22

Aufgrund der vielen Genreperlen, All-Time-Favorites, must-seen-movies etc. kann ich mich diese Woche nicht auf nur einen Filmtipp beschränken. Von daher gibts gleich mehrere. Viel Spaß beim Schauen und Aufnehmen.

Sonntag, 25.10. Robert Altman´s Last Radio Show (ARD, 23:35 Uhr), Montag, 26.10. Clint Eastwood (Arte, 01:30 Uhr), Dienstag, 27.10. Asphalt-Dschungel (RBB, 22:50 Uhr), Donnerstag, 29.10. The Virgin Suicides (Arte, 21:00 Uhr)

Weitere Filmtipps: Zeitverschwender, Kino, TV & Co, Blockbuster-Entertainment

Thema: TV-Tipps | Kommentare (0) | Autor: Kaiser_Soze

Serie: DEXTER Season 1

Mittwoch, 21. Oktober 2009 14:32

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I suppose I should be upset, even feel violated, but I’m not. No, in fact, I think this is a friendly message, like “Hey, wanna play?” and yes I want to play. I really really do.

Dexter Morgan (Michel C. Hall) ist ein Serienmörder. Und der Protagonist der gleichnamigen US-TV-Serie Dexter. Ein Killer als Sympathisant? Klingt paradox, ja, aber Dexter ist anders: Ein gefühlskalter, traumatisierter Forensiker, der Blut- spritzer für das Miami Department analysiert, um seinesgleichen hinter Gittern zu bringen. Von sich behauptet er, er trage stets eine “Maske”, um seine Mitmen- schen von seiner wahren Identität abzulenken. Sein verstorbener Stiefvater Harry (James Remar), auch er war Polizist, hat ihm beigebracht, wie er seinen Drang zu töten kontrollieren, wie er als emotionsloser Mensch in der Gesellschaft “über- leben” kann. Dexter mordet, allerdings schickt er nur diejenigen zur Hölle, die es “verdient” haben: Vergewaltiger, Mörder, Kinderschänder. Er “säubert die Straßen Miamis” als Forensiker bei der Polizei und als privater Gerechtigkeitskiller. Ambivalent sind seine Methoden, er würde allerdings nie “zuschlagen”, sollte er sich der Schuld seiner Opfer nicht sicher sein. Ein Kodex von Harry, den er stets befolgt. Auch seine Stiefschwester Debra (Jennifer Carpenter) arbeitet bei der Polizei. Seine Beziehung zu ihr ist distanziert, er lässt keinen an sich ran, nicht einmal seine ebenso geschädigte Freundin Rita (Julie Benz), Mutter von zwei Kindern, die von ihrem jetzt in Haft sitzenden Ehemann verprügelt und verge- waltigt wurde. Trotz allem sieht Dexter seine Umstände differenziert, er ist sich seiner “Probleme” bewusst. Und eigentlich ist Dexter ein sympathischer Kerl, immer mit einem zynischen, absolut trockenen Spruch auf Lager und als Spuren- sicherer und Blut-Forensiker ebenso virtuos wie als präziser Mörder. Als der “Kühllaster-Killer” zum ersten Mal sein “Werk” hinterlässt - die zerstückelte Leiche einer Prostituierten, keine Spuren, kein Blut - ist Dexter gleichermaßen überwältigt wie ratlos. Zwischen dem gefährlichsten Serienmörder in der Geschichte Miamis und ihm entwickelt sich eine intensive Beziehung, sie spielen miteinander, und Dexter gefällt dieses Spiel. Die Jagd erfordert nicht nur all sein Können, sie führt ihn zurück zu seinen Kindheitserinnerungen, zu eben jenem Trauma, das ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist: ein mordender Soziopath. Die ihm vom Zuschauer entgegengebrachte Sympathie hält sich trotz allem die Balance, weil die Ambivalenz seines Wesens stets evident ist, weil seine emotionale Kälte nicht als Identifikationseigenschaft funktioniert, weil seine Affinität zu Blut, seine Faszi- nation für den Tod den Zuschauer abschreckt und ganz besonders weil die von Dexter praktizierte Form der Selbstjustiz nicht verharmlost wird, sondern nach- denklich stimmt. Bis es zum großartigen Serienstaffelfinale kommt, wird Dexters Kindheitstrauma und somit auch das psychoanalytische Puzzle anhand von Rück- blenden sukzessive aufgearbeitet und zusammengesetzt. Am Ende dieser famo- sen “Whodunit-Serie” und komplexen Charakterstudie ist die Überraschung groß.

Thema: Kurzreviews, Serien | Kommentare (13) | Autor: Kaiser_Soze

DVD: THE UNINVITED (2009)

Sonntag, 18. Oktober 2009 14:29

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Aus dem Fundus asiatischer Gruselschocker bedienen sich die Amerikaner gerne. Was im Osten funktioniert, sollte, insofern man das Asiatische amerikanisiert und gegen Mainstreamelemente substituiert, auch im Westen seinen Erfolg erzielen. So, zumindest, der „amerikanische“ Remake-Gedanke. Und weil sich die (meisten) Staatler ohnehin nicht für nicht-amerikanisches Filmgut interessieren, wird der Vorlage (oftmals) respektlos gegenübertreten, sie verstümmelt und solange zu Recht gestutzt, bis die Oberflächenreize und Publikumserwartungen generiert und befriedigt erscheinen. Ob dabei komplexe Beziehungsgeflechte aufgelöst werden und man so vielleicht die Seele der Vorlage zerstört, wird billigenden in Kauf genommen. Der Vergleich zwischen „Plagiat“ und Original fällt daher nicht selten zu Gunsten letzterem aus. Und schlimmer noch: auch als eigenständiges Werk macht kaum eines der amerikanischen Remakes, Verbinskis The Ring vielleicht ausgenommen, eine gute Figur. Gleiches gilt für Charles und Thomas Guards trivialisierte Reproduktion von Ji-woon Kims A Tale Of Two Sisters, so viel kann schon mal verraten werden. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (1) | Autor: Kaiser_Soze

Blu-ray: MONSTERS VS. ALIENS (2009)

Donnerstag, 15. Oktober 2009 19:55

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Das einst ernst genommene Ziel von DreamWorks sich mit dem Referenzstudio Pixar zu messen verkam bereits in den letzten Jahren zur rhetorischen Frage. Während Pixar sich stets neu erfindet und davonzieht, begeht DreamWorks von Film zu Film die gleichen Fehler und strampelt auf der Stelle. Die Einspieler- gebnisse mögen stimmen. Die Qualität ihrer Animationsstreifen hingegen nicht. Vor allem will man eines nicht verstehen, was das große Konkurrenzstudio seit Anbeginn verinnerlicht: Das Herzstück eines Animationsfilms ist nicht seine Form, es ist sein Inhalt. Bei DreamWorks zeigt sich dieses Credo folgendermaßen: Brabbelnde Tiere geraten in ungewöhnliche Situationen, eifern nach Slapstick und grinsen dabei dämlich in die Kamera. Das mag Kleinkinder vor dem Fernseher halten. Die meisten Erwachsenen schütteln nur genervt mit dem Kopf. Aus- gerechnet DreamWorks neuester Streich, Monsters vs. Aliens, der bewusst auch das „große“ Publikum anspricht und sich von der „Tier-Thematik“ entfernt, unter- streicht geradezu Pixars Vormachtstellung, so unglaublich einfallslos und dreist zusammengeklaut ist sie, diese gewollte und völlig in den Sand gesetzte Monster- und Alienfilm-Hommage. Als unterhaltsame Reverenz an Genre-Klassiker wie The Fly, Godzilla, Attack of the 50 Foot Woman, Blob, War of the Worlds und viele mehr verpackt in ein kinderfreundliches Action-Abenteuer sollte DreamWorks Neuer funktionieren. Tut er aber nicht, weil dies zum einen alles Filme sind, die das junge Publikum nicht kennt (oder lag genau hier die Intention?) und, vor allem, weil man so impertinent klaut, dass man seinen Augen nicht trauen will. Was Reminiszenz sein möchte, ist ein zusammengeschustertes Konvolut aus Mythen, Ideen und Szenen, die einmal quer durch die Filmgeschichte reichen. Selbst wenn wir nicht so sein wollen, schließlich ist Monsters vs. Aliens immer noch ein für Kinder gedachter Animationsstreifen, dessen Animationen gar nicht so schlecht in Erscheinung treten, muss konstatiert werden, dass selbst die Gags nicht zünden (wenn der US-Präsident beispielsweise die Außerirdischen mit dem „Beverly Hills Cop“-Soundtrack Willkommen heißen will; nur einer vieler Quer- schläger). Ein schreckliches Zitatespiel ist das.

Thema: Kurzreviews | Kommentare (0) | Autor: Kaiser_Soze

DVD: MY BLOODY VALENTINE 3D (2009)

Dienstag, 13. Oktober 2009 17:58

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Schon jetzt lässt sich behaupten, dass das diesjährige Kinojahr das Jahr der 3D- Brille ist. Genreübergreifend wird der - meiner Meinung nach - noch nicht ausge- reifte 3D-Effekt zelebriert und vermarktet. Dass diese Technik fast schon obsolet ist, weil man sie bisher kaum weiterentwickelt hat, um ihr beispielsweise mehr Räumlichkeit oder eine polyvalente Bedeutung zu verleihen, spielt dabei so gut wie keine Rolle. Laut dem britischen „Empire“ wird der 3D-Film erst gegen Ende des Jahres in Form und Gestalt von James Camerons Avatar in Erscheinung treten, der nicht nur mit seiner neu entwickelten 3D-Technik das Kino revo- lutionieren, sondern auch das Publikum vollends überzeugen soll. Ganz und gar nicht überzeugend, weder das dilettantisch inszenierte und oberpeinliche Dreh- buch per se noch der unwirksame, stellenweise lächerliche 3D-Einsatz, der die ohnehin von jedem noch so erdenklichem Horrorfilmklischee überfüllte Handlung zur Staffage verkommen lässt, ist Patrick Lussiers slashig-blutiges Genre-Remake My Bloody Valentine 3D. Unnötig zu erwähnen, dass der Film „zweidimensional“ eine ebenso schlechte Figur macht. Freilich bedient Lussiers Elaborat nahezu jedes berühmt-berüchtigte Horrorklischee – von der exaltierten Teenie-Gejagten, die während der Flucht vor dem Serienmörder stürzt bis hin zum nicht Tod zu kriegenden Killer, der, egal wie weit und wohin man sich verzieht, plötzlich und ohne Vorwarnung wieder auftaucht. Das verkorkste Drehbuch zum Trotz stimmt vor allem Lussiers amateurhaftes Handwerk und die auf TV-Niveau gehaltene Optik sauer.

Achtung: Die der Blu-ray und DVD beiliegenden 3D-Brillen in Kombination mit dem Film verursachen aufgrund schlampigen Technikeinsatzes Kopfschmerzen. Der eklige Grün-Magenta-Stich im Bild stört und die ab und an auf den Zuschauer fliegenden 3D-Slasher-Effekte funktionieren nicht.

Thema: Kurzreviews | Kommentare (4) | Autor: Kaiser_Soze

Retro: THE UNTOUCHABLES (1987)

Montag, 12. Oktober 2009 17:58

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Der klassische Kampf zwischen Gut und Böse ist ebenso ein Kampf des Kinos, der schon unzählige Male ausgetragen wurde. Verlieren heißt hier nicht selten Ster- ben. Das Western-Genre trieb dieses tödliche Oppositionsspielchen auf ihre Spitze. Die Fronten waren geklärt, die Grenzen definiert und wer nicht schnell genug zieht, der stirbt. Sergio Leone sprengte diese Grenzen. Das Todesspiel blieb dasselbe. Die Regeln unverändert. Nur die konventionelle Schwarz-Weiß- Dramaturgie, sprich das Gut-Gegen-Böse-Spielchen, ersetzte man gegen kom- plexe Beziehungsgeflechte, in der klar definierte Helden und Bösewichte kaum oder gar nicht auszumachen sind. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (1) | Autor: Kaiser_Soze

Retro: 2001: A SPACE ODYSSEY (1968)

Mittwoch, 7. Oktober 2009 22:42

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M-E-I-S-T-E-R-W-E-R-K !

Thema: Kurzreviews | Kommentare (9) | Autor: Kaiser_Soze

Retro: RESERVOIR DOGS (1992)

Dienstag, 6. Oktober 2009 18:44

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Mit einer zum Kult erklärten Eröffnungsszene beginnt Quentin Tarantinos Regie- debüt und Independent-Klassiker Reservoir Dogs: In einem Restaurant essen acht Männer zu Frühstück. Sechs von ihnen tragen einen schwarzen Anzug und benutzen Decknamen. Während die Kamera um die Männer kreist, philosophieren diese, unter anderem, über Madonnas „Like a Virgin“-Song und den Sinn von Trinkgeldern. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (7) | Autor: Kaiser_Soze