Beiträge vom Oktober, 2009

Magic Moments: E.T. the Extra-Terrestrial

Samstag, 31. Oktober 2009 17:24

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John Williams´ “Escape/Chase/Saying Goodbye”

- Henry Thomas alias Elliott and Tamara De Treaux alias E.T. in Steven Spielbergs E.T. the Extra-Terrestrial

Thema: Zitate | Kommentare (2) | Autor: Anthony

DVD: THE UNINVITED (2009)

Sonntag, 18. Oktober 2009 14:29

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Aus dem Fundus asiatischer Gruselschocker bedienen sich die Amerikaner gerne. Was im Osten funktioniert, sollte, insofern man das Asiatische amerikanisiert und gegen Mainstreamelemente substituiert, auch im Westen seinen Erfolg erzielen. So, zumindest, der „amerikanische“ Remake-Gedanke. Und weil sich die (meisten) Staatler ohnehin nicht für nicht-amerikanisches Filmgut interessieren, wird der Vorlage (oftmals) respektlos gegenübertreten, sie verstümmelt und solange zu Recht gestutzt, bis die Oberflächenreize und Publikumserwartungen generiert und befriedigt erscheinen. Ob dabei komplexe Beziehungsgeflechte aufgelöst werden und man so vielleicht die Seele der Vorlage zerstört, wird billigenden in Kauf genommen. Der Vergleich zwischen „Plagiat“ und Original fällt daher nicht selten zu Gunsten letzterem aus. Und schlimmer noch: auch als eigenständiges Werk macht kaum eines der amerikanischen Remakes eine gute Figur. Gleiches gilt für Charles und Thomas Guards trivialisierte Reproduktion von Ji-woon Kims A Tale Of Two Sisters, so viel kann schon mal verraten werden. [...]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (1) | Autor: Anthony

Retro: THE UNTOUCHABLES (1987)

Montag, 12. Oktober 2009 17:58

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Der klassische Kampf zwischen Gut und Böse ist ebenso ein Kampf des Kinos, der schon unzählige Male ausgetragen wurde. Verlieren heißt hier nicht selten Sterben. Das Western-Genre trieb dieses tödliche Oppositionsspielchen auf ihre Spitze. Die Fronten waren geklärt, die Grenzen definiert und wer nicht schnell genug zieht, der stirbt. Sergio Leone sprengte diese Grenzen. Das Todesspiel blieb dasselbe. Die Regeln unverändert. Nur die konventionelle Schwarz-Weiß-Dramaturgie, sprich das Gut-Gegen-Böse-Spielchen, ersetzte man gegen komplexe Beziehungsgeflechte, in der klar definierte Helden und Bösewichte kaum oder gar nicht auszumachen sind. [...]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (1) | Autor: Anthony

Retro: 2001: A SPACE ODYSSEY (1968)

Mittwoch, 7. Oktober 2009 22:42

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M-E-I-S-T-E-R-W-E-R-K !

Thema: Kurzreviews | Kommentare (9) | Autor: Anthony

Filmanalyse: RESERVOIR DOGS (1992)

Dienstag, 6. Oktober 2009 18:44

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Mit einer zum Kult erklärten Eröffnungsszene beginnt Quentin Tarantinos Regie- debüt und Independent-Klassiker Reservoir Dogs: In einem Restaurant essen acht Männer zu Frühstück. Sechs von ihnen tragen einen schwarzen Anzug und benutzen Decknamen. Während die Kamera um die Männer kreist, philosophieren diese, unter anderem, über Madonnas „Like a Virgin“-Song und den Sinn von Trinkgeldern. [...]

Thema: Filmanalysen, Filmkritiken | Kommentare (7) | Autor: Anthony

Retro: KOYAANISQATSI (1982)

Sonntag, 4. Oktober 2009 12:35

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Godfrey Reggios erster Teil seiner Qatsi-Trilgoie Koyaaninsqatsi, zu deutsch: “Leben im Ungleichgewicht”, hält der Zivilisation den Spiegel vor. Aus der Vogelperspektive aufgenommene Bilder der unberührten Natur, wunderschöne Aufnahmen, langsam und besonnen, gehen über in hektische, mit Zeitraffer fotografierte Sequenzen des gesellschaftlichen, zivilisatorischen Lebens: überfüllte Metropolen, triste, dreckige Straßen, die Menschen ziehen rücksichtslos aneinander vorbei; Männer und Frauen an Stränden, dahinter Fabriken, Kraftwerke, von Menschen errichtete Naturkiller. Industrielle Ambitionen, materialistische Verschwendung und der Drang nach automatisierter Massenfertigung verdrängen die Natur aus dem Leben des “modernen Menschen”, der abhängig ist vom technologischen Fortschritt; ohne ihn ist der Mensch nicht mehr im Stande zu leben. Technologie als lebensnotwendiges Gut. Diese Zivilisationskritik vermittelt Reggios semi-dokumentarischer, dialogfreier Film mit assoziativen und meditativen Bildersequenzen, beginnend mit Felszeichnungen der Hopi, einem nordamerikanischen Indianerstamm, dessen naturverbundenes Leben dem heutigen Status Quo diametral gegenübersteht, übergehend und schließlich endend mit den Zeitlupenaufnahmen einer am Himmel zerberstenden Rakete als Metapher für den eschatologischen Untergang der Menschheit. Durch Philip Glass´ elegische Kompositionen, diese stets unruhigen Töne, werden die ohnehin schon aussagekräftigen Aufnahmen emotionalisiert, das moderne Leben als solches wirkt fremdartig und rücksichtslos. Die Message kommt an. Der Film funktioniert. Und die am Ende zu lesende Hopi-Prophezeiung stimmt nachdenklich: Wenn wir wertvolle Dinge aus dem Boden graben, laden wir das Unglück ein. Wenn der Tag der Reinigung nah ist, werden Spinnweben hin und her über den Himmel gezogen. Ein Behälter voller Asche wird vom Himmel fallen, der das Land verbrennt und die Ozeane verkocht.

Thema: Kurzreviews | Kommentare (14) | Autor: Anthony