Beiträge vom Juli, 2009

DVD: PANS LABYRINTH (2006)

Montag, 27. Juli 2009 21:12

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Diese Review enthält Spoiler!

Kaum ein anderer Regisseur verstrickt Illusion und „filmische Realität“ so gekonnt wie Guillermo del Toro: In Pans Labyrinth verbindet der mexikanische Filmemacher das grauenhafte Nachwirken der franquistischen Repression während des Spa- nischen Bürgerkriegs mit der gleichermaßen erschreckenden Fantasiewelt eines zwölfjährigen Mädchens. […]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (8) | Autor: Kaiser_Soze

Trailer: “A” for aliens - “Z” for zombies!

Mittwoch, 22. Juli 2009 20:56

District 9 Poster (22.10.2009)     Dead Snow Poster     Taxidermia Poster

Einfach nur geil! Die Vorfreude steigt!

>> District 9 <<

>> Dead Snow <<

>> Taxidermia <<

>> Zombieland <<

Kaum einer der Filme wird es wohl in unsere Kinos schaffen. Aber hey, für was gibts Import-Scheiben? (Ach, und danke für den Tipp, Al)

Thema: News | Kommentare (2) | Autor: Kaiser_Soze

Film der Woche: THE FOUNTAIN

Sonntag, 19. Juli 2009 17:58

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Sonntag, 19.07., 23:55 Uhr, ARD - THE FOUNTAIN

Film ist nicht nur Unterhaltung, Film ist und kann ebenso stilbildende Kunst sein. Kunst, die es zu verstehen gilt. Eine stillvolle Art sich auszudrücken, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen, und das oftmals nur mit der Kraft und Ausdrucksstärke einer bildgewaltigen, audiovisuellen Symbiose. Es ist weniger der ökonomische Aspekt, der hier zum Tragen kommt. Es sind Ambitionen, Inspirationen, Visionen, die hier ver- wirklicht und auf Zelluloid gebannt werden, um Beachtung zu finden, die aus einer einfachen Idee ein Meisterwerk erschaffen. Der Spagat zwischen Kunstfilm und Unterhaltung, zwischen Cinéma und Movies, zwischen Wertschätzung und Ökonomie also, ist dabei nur schwer zu meistern. Einer weniger Filmemacher, der eben jener Herausforderung bis zum Exzess entgegentrat und diese umzusetzen verstand, ist der bereits verstorbene Regieveteran Stanley Kubrick (A Clockwork Orange, Full Metal Jacket), der seinerzeit sein Publikum polarisierte, dessen Intentionen man heutzutage allerdings besser einordnen und nachvollziehen kann, da man sich dem Einfluss und der Bedeutung seiner Werke für die Filmgeschichte bewusst ist. Auch er hatte mit dem Druck der Filmlabels zu kämpfen, auch er musste Kasse machen und mit seinen Filmen Geld verdienen, was ihn allerdings nie von seinem selbstsicheren Schaffen abhielt. In unserer heutigen Zeit, in der Einspielergebnisse von Bedeutung sind, in der man Menschenmassen in die Lichtspielhäuser locken muss und in der die Zukunft eines Regisseurs von seinen (finanziellen) Erfolgen abhängt, finden sich nur wenige Filmemacher, die ihre eigenen Wege gehen, die mit dem Kompromiss leben, nach ihren Wünschen zu inszenieren, die in Hollywood, in der sagenumwobenen “Traum- fabrik”, aber nie Fuß fassen. Und das nicht unbedingt ihrer Handwerklichkeiten wegen. Es geht um Zahlen, um Box Office, um Marketing. Und natürlich geht es um künstlerische Einschränkung, um Massentauglichkeit und den Rückschritt der eigentlichen Möglichkeiten...”

>>Vollständiges Review lesen<<

Thema: TV-Tipps | Kommentare (2) | Autor: Kaiser_Soze

Film der Woche: Nix gibt´s!

Sonntag, 5. Juli 2009 13:33

Mit gutem Gewissen kann ich heute den “Film der Woche” auslassen. Erstens: Diese TV-Woche ist ohnehin sehr mau. Zweitens: Alle sehenswerten Filme flim- merten schon unzählige Male über den Bildschirm. Drittens: Hallo?! Wer verbringt schon bei solchen Temperaturen seine Zeit vor der Glotze? Der Fernseher bleibt die Woche aus. Punkt. Schönes Wochenende wünsche ich.

Weitere Filmtipps: Zeitverschwender, From Beyond, Kino, TV & Co, Blockbuster-Entertainment

Edit (extra für C.H.): Donnerstag, 09.07., 23.30h, ARD - Little Miss Sunshine (und wer nicht kann, nimmt auf… was immer das auch heißen soll.)

Thema: TV-Tipps | Kommentare (6) | Autor: Kaiser_Soze

American Zoetrope: The Foundation…

Freitag, 3. Juli 2009 0:16

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… of an American Independent Filmlabel

Das eskapistische Kino der 1950er Jahre war nicht mehr en vogue. Mit der kon- tinuierlichen Weiterentwicklung, Reifung und nationalen Verbreitung des Fern- sehens erhielt Hollywood obendrein auch noch starke Konkurrenz aus dem heimischen Wohnzimmer. Und weil der so genannte Hays Code mit all seinen strengen Richtlinien und Konventionen, die US-amerikanische Spielfilme auf ihre moralische, sexuelle und gewaltverherrlichende Darstellung hin untersuchte und gegebenenfalls zensierte, die Kreativität und Künstlerfreiheit vehement ein- schränkte und das von den “Big Five” propagierte und jahrzehntelange ange- wandte Studio- und Starsystem aufgrund eines oft vermissten politischen oder gesellschaftskritischen Subtextes ohnehin nicht mehr funktionierte, war die Konsequenz kaum besetzter Kinosäle keine große Überraschung gewesen. […]

Thema: Filmgeschichte | Kommentare (3) | Autor: Kaiser_Soze