Beiträge vom April, 2009

Retro: FREDDY`S NEW NIGHTMARE (1994)

Dienstag, 28. April 2009 19:58

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Oder: WES CRAVEN`S NEW NIGHTMARE (1994)

Wenn eine erfolgreiche und beliebte Filmreihe fortgesetzt werden soll, weil betreffende Produzenten und Studios die Cash Cow noch einmal kräftig melken wollen, dann werden Einfallsreichtum und Umsetzungsspielraum groß. Nicht selten verklärt man die Rückkehr bereits verstorbener Bösewichter mit hanebüchenen Einfällen. Da ist die Kreativität und Dreistigkeit der Drehbuchautoren schon mal grenzenlos. Man erinnere sich da nur an Horrorikone und weiße Maskenträger Michael Myers, und wie er unbegründet immer wieder auf die große Leinwand zurückkehrt(e). Auch Krallenmann Freddy Krueger hat schon mehr als einmal das Zeitliche gesegnet. Und trotzdem holte man ihn für weitere Fortsetzungen mit aberwitzigen Wendungen zurück. [...]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (10) | Autor: Anthony

Magic Moments: LOST IN TRANSLATION

Freitag, 24. April 2009 20:16

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[...]

- Scarlett Johansson alias Charlotte and Bill Murray alias Bob Harris in Sofia Coppolas Lost in Translation

Thema: Zitate | Kommentare (1) | Autor: Anthony

South Park: “Es ergibt keinen Sinn!”

Dienstag, 14. April 2009 19:47

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Meine angeblichen Damen und Herren Geschworenen, ich bitte Sie, eine letzte Sache zu berücksichtigen. Dies ist Chewbacca. Chewbacca ist ein Wookiee vom Planeten Kashyyyk, aber Chewbacca lebt auf dem Planeten Endor. Denken Sie darüber nach. Es ergibt keinen Sinn! Warum sollte ein Wookiee – ein zwei Meter großer Wookiee – auf Endor leben wollen, zusammen mit einem Haufen winziger Ewoks? Es ergibt keinen Sinn! Aber was noch wichtiger ist: Sie müssen sich ernsthaft fragen: Was hat das mit diesem Fall zu tun? Gar nichts. Meine Damen und Herren, es hat nichts mit diesem Fall zu tun. Es ergibt keinen Sinn! [...] Nichts von alledem ergibt einen Sinn. [...] Wenn Chewbacca auf Endor lebt, müssen Sie ihn freisprechen! Das Plädoyer ist abgeschlossen.

Thema: Serien, Zitate | Kommentare (0) | Autor: Anthony

Review: CHILDREN OF MEN (2006)

Sonntag, 12. April 2009 18:17

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In regelmäßigen Abständen entwirft das Kino und ganz besonders der Science-Fiction-Film dystopische Zukunftsszenarien. Während die einen eine rein fiktionale Welt entwerfen, also eine, die mit unserer heutigen keine oder kaum Gemeinsamkeiten besitzt, zeichnen die anderen eine zukünftige Parallelwelt, die entweder mit den ökologischen, militärischen, sozialen oder staatlichen Konsequenzen unserer heutigen Welt konfrontiert wird, oder aber sie behandeln die “Was-wäre-wenn-Frage”. Alfonso Cuaróns Science-Fiction-Thriller Children of Men, der auf P. D. James gleichnamigen Roman basiert, stellt solch eine Frage: Aus unerfindlichen Gründen können Frauen keine Kinder mehr gebären. Seit nun achtzehn Jahre hält diese weltweite Unfruchtbarkeit an. Mit dem Wissen einer solch aussichtslosen Perspektive und dem fortschreitenden Altern und zugleich voraussichtlichen Aussterben der Menschheit verbreitet sich eine Angst, die in Massenhysterie und Anarchismus endet. Nur noch in Großbritannien kämpft der Staat mit roher Gewalt gegen die Aufständigen und die prekäre Globalsituation an. [...]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (2) | Autor: Anthony

Retro: THE MATRIX (1999)

Dienstag, 7. April 2009 0:49

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The Matrix könnte auf einem Roman von Science-Fiction-Autor Philip K. Dick basieren. So sehr ähneln sich die Themen des Films und die Themen, die Dicks literarisches Gesamtwerk durchziehen: Auch hier werden existenzialistische Fragen gestellt, Fragen, die um die eigene Identität kreisen, Fragen, die die objektive Realität anzweifeln und viele mehr. Vielleicht ist es Zufall, dass der Film der Wachowski Brüder ein Science-Fictioner ist, also in eben jenem Genre angesiedelt, in dem sich der herausragende Autor Dick zu Lebzeiten so wohlfühlte. Vielleicht spielt das letzten Endes auch gar keine Rolle, weil die Wachowski Brüder, die das Skript schrieben und Regie führten, viel mehr wollten, als auf Dicks Werke zu verweisen. Eines steht zumindest fest: Die Einflüsse der Romane Dicks auf den Film sind signifikant. Der Einfluss und die Bedeutung von The Matrix auf die genreübergreifende Stilisierung und Ästhetisierung nachfolgender Actionsequenzen durch den Einsatz von computergenerierten Spezialeffekten auch. [...]

Thema: Filmkritiken | Kommentare (20) | Autor: Anthony

Magic Moments: NAPOLEON DYNAMITE

Sonntag, 5. April 2009 14:19

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Dance, yeah
Nothing left for me to do but dance!
All these bad times I’m going through
Just dance! hey
Got canned heat in my heels tonight, baby

[...]

- Jon Heder alias Napoleon Dynamite in Jared Hess´ Napoleon Dynamite

Thema: Zitate | Kommentare (3) | Autor: Anthony

Retro: THE FIFTH ELEMENT (1997)

Mittwoch, 1. April 2009 20:30

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Mit sechzehn Jahren kam Luc Besson die Idee einer ziemlich überdrehten Space Opera. Das war 1975. Also noch bevor George Lucas mit Star Wars Ende der 70er Jahre einen Mega-Hype auslöste. Etwas mehr als zehn Jahre später arbeitete Besson am endgültigen Drehbuch seines cartoonischen Science-Fictioner The Fifth Element, der ein wenig an Lucas’ märchenhafte SciFi-Oper erinnert. Und bei diesem auch ein wenig stibitzt. Bessons abgedrehter Genrefilm mit comic relief-Einschlag ist tatsächlich der Film eines Jugendlichen. Nicht etwa nur weil Fotomodel Milla Jovovich als höheres Wesen halbnackt durch die Gegend rennt und mächtig auf die Fresse gibt, oder etwa weil Bruce Willis als abgehalfterter Antiheld durch das New York des 23. Jahrhunderts mit seinem gelben Schwebe-Taxi heizt und nebenbei die Erde vor dem bösartigsten Bösen rettet. Vor allem aber ist es die Mischung aus effektgeladener Action, portioniertem sex appeal, visionärem Zukunftsbild und klassischer Weltraumoper, die The Fifth Element als pubertierende Tagträumerei entlarvt. Allerdings eine sehr unterhaltsame, sehr ideenreiche und sehr inspirierte, die zwar mit einem stark konstruierten und manchmal vielleicht übertrieben wilden Drehbuch eine ziemlich offensichtliche Schwäche besitzt, diese aber mit seinem amerikanisch-französischen Charme, der großartigen Musik von Éric Serra und den verspielten und aufwendigen Kostümen von Jean-Paul Gaultier zu großen Teilen ausgleicht. Alleine Gary Oldman als faschistoider, kapitalistischer Großunternehmer Jean-Baptiste Emanuel Zorg, der nach Norman Stansfield ein weiteres Mal für Besson den Bösewicht gibt, ist das Eintrittsgeld wert.

Thema: Kurzreviews | Kommentare (2) | Autor: Anthony