Magic Moments: RATATOUILLE

Die Arbeit des Kritikers ist in vieler Hinsicht eine leichte. Wir riskieren sehr wenig und erfreuen uns dennoch einer Überlegenheit gegenüber jene, die ihr Werk und sich selbst unserem Urteil überantworten. Am dankbarsten sind negative Kritiken, da Sie amüsant zu schreiben und auch zu lesen sind. Aber wir Kritiker müssen uns der bitteren Wahrheit stellen, dass, im Großen und Ganzen betrachtet, das gewöhnliche Durchschnittsprodukt wohl immer noch bedeutungsvoller ist als unsere Kritik, die es als solches bezeichnet. Doch es gibt auch Zeiten, da ein Kritiker tatsächlich etwas riskiert, wenn es um die Entdeckung und Verteidigung von Neuem geht. Die Welt reagiert oft ungnädig auf neue Talente, neue Kreationen. Das Neue braucht Freunde…
- Anton Ego in Ratatouille





Mittwoch, 5. März 2008 23:26
Wohl wahr wohl wahr.. ich beneide alle die zu so etwas fähig sind
Donnerstag, 6. März 2008 17:53
Zu was fähig sind?
Donnerstag, 6. März 2008 21:51
Ich mein damit Kritiken zu verfassen
z.B deine sind echt gut. Bei mir kommt immer nur Wurst dabei raus
Freitag, 14. März 2008 19:43
Diese (ja nicht ganz vollständige) Rede des Kritikers ist nur ein Grund, warum das Drehbuch zum Film zu den herausragenden Scripts des letzten Jahres gehörte. Wahrlich grandios und unbedingt richtig.