Mannheimer Filmbörse
Montag, 10. März 2008 13:15

Oder: Wie ich lernte, die Nerds zu lieben
Am letzten Samstag war es mal wieder soweit: Mannheim lud in der Vario Halle zur Filmbörse ein. Mein letzter Besuch ist schon über ein Jahr her gewesen. Zeit also einmal mehr den regionalen Umschlagplatz der Filmnerds zu bestaunen (Oh ja, was da alles rumläuft!. Da kommt man sich manchmal schon wie inner anderen Welt vor. Aber na ja.). Wieso meine letzte Visite schon so lange her war, wurde mir nach nicht einmal fünf Minuten schlagartig bewusst: hektisches Gedränge, dummes Geschwätz, schlechtes Angebot. Vor allem letzteres hat mich sehr geärgert. Die Titel, die ich suchte, gab es entweder nur völlig überteuert oder schlichtweg gar nicht. Von den Blu-ray-Titeln mal ganz zu schweigen, die man bei amazon.de mit Sicherheit günstiger ersteht. Ebenso die Importe: ein, zwei Asia-Stände und das war´s. Sehr mau alles. Was mich allerdings immer wieder erstaunt und erheitert, ist das große Fachwissen der Verkäufer und wie nett diese doch zu ihren potentiellen Kunden sind. Aber hey, man will ja DVDs verkaufen und keinen Sympathie-Wettbewerb gewinnen. Demnach gleicht der Besuch auf der Filmbörse eher einer freakigen Jahrmarkt-Attraktion als einem gut sortierten Schnäppchen-Forum. Das einzige was ich dann doch mit nach Hause genommen habe: A History of Violence, Videodrome und Das Bourne Ultimatum, zusammen für 24 €. Die anderen Cronenberg´s blieben mir verwehrt. Nach dieser erneuten Schlappe wird sich mein nächster Besuch wohl auf 2009 verschieben.
Thema: Sonstiges | Kommentare (6) | Autor: Kaiser_Soze





